Ablauf einer Schleppjagd

Die Schleppjagd ist die Jagd zu Pferde hinter einer Hundemeute auf einer künstlich gelegten Spur über natürliche und eigens gebaute Hindernisse. Der Ausdruck -Schleppjagd - stammt aus der Zeit, als vor dem Beginn der Jagd ein Schwamm oder ein Drahtball mit Wildlosung von einem Reiter, dem „Schlepper - oder Schleppenleger“, durchs Gelände geschleppt wurde, um für die Meutehunde eine künstliche Spur zu legen. Heute nimmt man als Schleppflüssigkeit stark verdünnte Fuchslosung, Heringslake oder ätherische Öle, die aus einem hinter dem Sattel befestigten Kanister tropfen. Für manche Meuten ist die „Schleppe“ auch einfach die Fährte eines bestimmten Pferdes, das in einem gewissen zeitlichen Abstand vor den Hunden über die Strecke galoppiert. Der Schleppenleger wird von einem Reiter begleitet, der die vorher festgelegte Strecke kennt.

Die Jagdstrecke umfasste ca. 25 km bei 7 Schleppen mit insgesamt 18 Hindernissen und führte von Pönning über Gunting, Großklöpfach ins Truppenübungsgelände Metting und zurück nach Pönning.
Hier fanden Halali und Curre statt. Curre ist Rinderpansen, den die Hunde als „Beute“ am Ende der Jagd erhalten.
Nach Ende der Jagd und Versorgung der Pferde waren Jagdteilnehmer, Zuschauer und Gäste vom Jagdherrn Johann Stierstorfer eingeladen ins Festzelt zum Ochs am Spieß, den die jungen „Wenisch-Buam“ als Gaumenschmaus zubereiteten. Dazu gab es schmackhaftes Bier der Brauerei Erl.
Schirmherren der Veranstaltung waren Oberbürgermeister Markus Pannermayr und Landrat Josef Laumer. Zu den weiteren Ehrengästen zählten MdL Josef Zellmeier, MdL Hans Ritt, MdL Silvia Stierstorfer, stellvertretende Landrätin Barbara Unger und stellvertretender Landrat Franz-Xaver Stierstorfer.

 

Die Schleppjagd in Pönning in Bildern

zum Film >>>

 

© to-gether, Webdesign Thomas Semmler