Pönnings Kirchen


Pönning hat zwei Kirchen.

 

St. Martin


Die Pönninger Dorfkirche ist St. Martin geweiht und befindet sich im Ort an der Antenringer Straße.

Wann in Pönning die erste Kirche gebaut wurde, ist unbekannt. Die jetzt bestehende Kirche hatte eine Vorgängerkirche, die auch St. Martin geweiht war.

Unsere Kirche wurde 1762 eingeweiht und ist im reinsten Rokkoko gestaltet. Dies wurde besonders deutlich nach der letzten Renovierung. Es wurde alles entfernt, was nicht aus der Entstehungszeit stammte.

St. Martin ist das beherrschende Thema in dieser Kirche. Das Hauptaltarbild stellt die Mantelspende dar.
Der Werdegang und das Wirken des hl. Martin werden im zentralen Deckenbild des Hauptraumes und in den Zwickelbildern des Hauptraumes in vielen Szenen in leuchtenden Farben aufgezeigt. Ergänzt wird das Wirken des hl. Martin in den Zwickelbildern des Altarraumes und dem Deckenbild des Altarraumes, das die Aufnahme des hl. Martin in den Himmel zum Mittelpunkt hat. Ergänzt wird der Martinszyklus durch die Bilder an der oberen Empore.

Die beiden Nebenaltären sind der heilgen Anna und dem heiligen Nepomuk geweiht.

 

 

Die Wallfahrtskirche „Unserer Lieben Frau zu Antenring“


Die Wallfahrtskirche Antenring ist ein paar Jahre älter als der Neubau der Kirche in Pönning. Sie befindet sich im Weiler Antenring und ist  „Unserer Lieben Frau zu Antenring“ geweiht.

Es ist eine barocke Kapelle mit drei Ältären mit einheitlicher Ausstattung aus der Entstehungszeit. Der Hauptaltar enthält das Gnadenbild, das aus der Vorgängerkirche stammt. Die Nebenaltäre zeigen den gegeißelten Heiland und den heligen Leonhard.

Bedeutsam sind die Votivbilder, die zum Teil älter sind als die Kirche.

Interessant sind auch die Sagen und die Legenden über die Entstehung der Vorgängerkirche aus der Römerzeit und die Verlegung des Kirchleins nach Sossau.
1177 sollen Engel die Antenringer Kirche nach Sossau getragen haben. Dabei mussten sie die Kirche zweimal absetzten, einmal am Frauenfleckl und einmal am Frauenbründl, beide im heutigen Stadtgebiet von Straubing.

 

 

Die drei Altäre in der Wallfahrtskirche

 

© to-gether, Webdesign Thomas Semmler