FFW Pönning e.V.

Die Freiwillige Feuerwehr

„Die Freiwillige Feuerwehr Pönning” wurde 29. Januar 1891 gegründet, wurde jedoch erst am 10. Februar 1893 aktiv. Vorgänger war die Pönninger Pflichtfeuerwehr, die am 1. März 1876 gegründet wurde und in der alle männlichen Einwohner Pönnings im Alter von 18 Jahren bis zum 50. Lebensjahr erfasst waren. Am 25. März 1893 trat sie dem Landes-Feuerwehr-Verband bei. Neben den Pflichtaufgaben hat die Pönninger Feuerwehr ein aktives Vereinsleben.

 



Am 12. Mai 1929 fand eine Fahnenweihe statt, der Hauptlehrer Gürster hatte die Fahne gestiftet.

1957 konnte man einen Spritzenwagen kaufen.

Das Feuerwehrhaus wurde neu erbaut und eine Tragkraftspritze angekauft

2005 erwarben eine gemischte Gruppe der Pönninger Feuerwehr folgende Leistungsabzeichen: Gold mit Rot: Harad Pärr, Gold mit Blau: Michael Engl, Gold: Andreas Lehner und Thomas Lehner, Silber: Sebastian Buchner und Markus Heuberger, Bronze: Robert Eigsperger, Andreas Ammer, Alexander Stierstorfer.

Am 24.7. 2005 feierte die Freiwillige Feuerwehr Pönning ihr 115-jähriges (genauer ihr 114-jähriges) Bestehen mit einer erneuten Fahnenweihe. Pfarrer Edmund Bock weihte die restaurierte Fahne von 1929, auf die man sehr stolz ist.



Foto: Harald Pärr, Pönning

1.Reihe von links nach rechts:
Kammermeier, Natalie; Buchecker, Karin; Stierstorfer, Corinna; Guggeis, Nico; Thurner, Patrick; Buchecker, Alexandra; Thurner, Laureen; Ammer, Franziska; Kammermeier, Lena; Krempl, Alexandra; Sattler, Sophia; Taferlbua Buchecker, Michael
2. Reihe von links nach rechts:
Haslbeck, Josef; Festleiter Pärr, Harald; Fahnenmutter von 1975 Schötz, Maria; Schirmherr und 1. Bürgermeister Franz Xaver Stierstorfer; Festfrau Engl, Andrea; Pfarrer Bock; Pfarrer Weber; Buchner, Hermann
3. Reihe von links nach rechts:
Fahnenjunker Krempl, Erwin; Nebel, Bianca; Lehner, Martina; Schneider, Sabrina; Ammer, Barbara; Engl, Claudia; Nißl, Beatrix; Nebel, Julia; Schmidbauer, Stephanie; Schmidbauer, Simone; Fahnenjunker Buchecker, Adolf
4. Reihe von links nach rechts:
Buchner, Theresa; Walkshäusl, Maria; Walkshäusl, Sabine; 1. Kommandant Kammermeier, Albert; Ehrenkommandant Krempl, Xaver; Rodler, Johann; 1.Vorstand Heuberger, Markus; 2.Kommandant Engl, Michael; Schmidbauer, Dagmar; Krempl, Christiane; Schötz, Tatjana
5. Reihe von links nach rechts:
Engl, Karl-Heinz, Eigelsperger, Xaver; Brandl, Richard; Steiner, Kathrin; Lehner, Andreas; Buchner, Kathrin; Engl, Helmut; Semmelbauer, Otto; Bayer, Richard; Engl, Stefan; Krempl, Ludwig
6. Reihe von links nach rechts:
Riedl, Manfred; Lehner, Thomas; Krammer, Josef; Eiglsperger, Johann; Wimmer, Theo; Sattler, Josef; Rainer, Johann; Walkshäusl, Josef; Sattler, Christian; Engl, Alexander
7. Reihe von links nach rechts:
Schneider, Alexander; Eiglsperger, Markus; Eiglsperger, Robert; Steiner, Matthias; Stierstorfer, Josef; Nißl, Siegfried; Pärr, Josef; Buchner, Sebastian; Nebel, Reinhard
8. Reihe von links nach rechts:
Ammer, Tobias; Kollmeier, Franz; Huber, Stefan; Thurner, Hubert; Walkshäusl, Josef jun.; Renner, Markus; Röhrl, Alfred; Ammer, Martin; Petzenhauser, Erwin
Der Festzug mit Walter Fruhstorfer, Pfarrer Bock, Bürgermeister Stierstorfer und Pfarrer Weber
Der Festzug bewegte sich durch die Straßen Pönnings

Das Straubinger Tagblatt vom 27. Juli 2005 berichtet von der Fahnenweihe und dem ganzen Fest:

„Unschätzbarer Dienst an den Mitmenschen”
„115-jähriges Gründungsfest mit Weihe der restaurierten Fahne
Pönning. (eam) Mit dem Festsonntag werde man für die vielen Stunden Arbeit belohnt, konstatierte estleiter Harald Pärr. Die Feuerwehr leiste unschätzbaren Dienst an den Mitmenschen, und dieser Dienst verstehe sich auch als Dienst an Gott, führte Pfarrer Edmund Bock in seiner Predigt aus. Schirmherr und Bürgermeister Franz-Xaver Stierstorfer freute sich, dass man mit der Restauration der Fahne von 1929 altes Kulturgut erhalten habe. Xaver Krempl führte 28 Jahre die Feuerwehr als ommandant und erfuhr am Samstagabend die Ernennung zum Ehrenkommandanten und die Überreichung der Floriansmedaille in Silber.
Viele Discofreaks zog es am Freitagabend in die Grisu-Zeltparty, hier war für jeden Musikgeschmack etwas geboten. Für das Einholen von Festdamen des Patenvereins, der FFW Oberharthausen, des Schirmherrn Franz-Xaver Stierstorfer und der Festfrau Andrea Engl nahm man sich den ganzen Samstagnachmittag Zeit. Uli Aigner und Josef Danner warteten zur Begrüßung mit G'stanzln auf. Ulrich Aigner, Vorsitzender des Patenvereins Oberharthausen, übergab der Festfrau ein Geschenk und begleitete dies musikalisch. Bei der Festfrau Andrea Engl gab es während der Bewirtung eine musikalische Zugabe.
Man wolle die gestorbenen Kameraden in die Feierlichkeit miteinbeziehen, so Festleiter Harald Pärr eim Totengedenken am Kriegerdenkmal. An den Kameraden könne man sich ein Vorbild nehmen und sich nach Kräften für andere einsetzen, dankte Pärr, der gemeinsam mit dem Schirmherrn und Bürgermeister Franz-Xaver Stierstorfer einen Kranz niederlegte.
Der Feuerwehrdienst habe sich sehr verändert, aber der ehrenamtliche Dienst am Nächsten sei geblieben, hob Landrat Alfred Reisinger, bevor er die staatliche Feuerwehrehrung vornahm, hervor. Das Aufgabenspektrum der Feuerwehren sei wesentlich vielfältiger geworden, und die Dorffeuerwehren brauche man mehr denn je, lobte Reisinger.
Otto Semmelbauer, Max Schmidbauer, Ludwig Krempl, Josef Sattler, Siegfried Nißl, Theo Wimmer, Kommandant Albert Kammermeier und Helmut Engl versehen seit 25 und mehr Jahren den Feuerwehrdienst und erhielten von Landrat Alfred Reisinger, Kreisbrandinspektor Werner Schnitzer und Kreisbrandmeister Josef Altmann die staatliche Feuerwehrauszeichnung.
Der langjährige Kommandant Xaver Krempl wurde vom Kreisfeuerwehrverband Straubing-Bogen mit der Floriansmedaille in Silber, für seine 28-jährige Tätigkeit als Kommandant der Feuerwehr Pönning, geehrt. Stierstorfer bezeichnete Krempl „als einen königlich bayerischen Kommandanten”. MdB Ernst Hinsken hob in seinem Grußwort ebenfalls die Verdienste von Xaver Krempl hervor. Hinsken überreichte Andrea Engl eine Uhr, die „ihr hoffentlich immer die richtige Uhrzeit angebe”, mit einem Küsschen.
Die Schlawinerblos'n begleitete den Festverein den ganzen Nachmittag und am Abend unterhielten „d' Schlawiner" die Gäste bestens.
Der Kirchenzug am Sonntag war bereits von zahlreichen Zuschauern gesäumt. Der Giglberg bot für den Festgottesdienst eine tolle Kulisse. Heute werde man für die vielen Stunden Arbeit belohnt, so Festleiter Harald Pärr, und der Festausschuss und der Festverein wurden mit dem Erscheinen von 74 Vereinen belohnt. Man könne zum einen auf 115 Jahre Kameradschaft zurück-, aber auch in die Zukunft schauen, so Pärr weiter. Ein Gründungsfest sei auch ein Wegweiser zu Kameradschaft und ein
Weg zu Gott. Der Gottesdienst wurde von Pfarrer Edmund Bock und Pfarrer Georg Weber, Direktor a.D. zelebriert und von den ,,Donaumusikanten” umrahmt.
Ein unschätzbarer Dienst
Der Wunsch, das 115-jährige Bestehen mit einem Gottesdienst zu feiern, sei aus den Reihen des Festvereins gekommen, sagte Pfarrer Edmund Bock. Wo Menschen feiern, dürfe man Gott nicht ausschließen. Die Feuerwehr leiste bei ihren Einsätzen einen unschätzbaren Dienst an den Mitmenschen, der auch als Dienst an Gott zu verstehen sei. Hilfeleistung sei immer ein Bankrottgeschäft,  und die Feuerwehrmänner geraten oft in Situationen, in denen sie bei gefährlichen Einsätzen oft draufzahlen. Die Pfarrgemeinde sei der Feuerwehr und ihrer Bereitschaft zum Helfen, die schon so lange andauert und hoffentlich nie ausstirbt, zum Dank verpflichtet, konstatierte Pfarrer Bock.
Pfarrer Edmund Bock weihte die restaurierte Fahne von 1929. Anschließend übergaben Festfrau Andrea Engl und Sabine Walkshäusl das Schirmherrnband, Claudia Engl das Festdamenband, Theresa Buchner das Patenband, Maria Walkshäusl das Trauerband, Stephanie Schmidbauer das Band der Kommandanten Albert Kammermeier und Michael Engl und des Vorsitzenden Markus Heuberger mit Mundartprologen an die geweihte Fahne. Elisabeth Braun vom Patenverein Oberharthausen
übergab ihrerseits das Patenband an den Festverein.
Festleiter Harald Pärr dankte allen, die zum gelungenen Festgottesdienst beitrugen. Er sprach Pfarrer Bock für die Weihe der Fahne, den Familien Hilde und Alois Haller, Claudia und Hermann Büchner, Gerda und Josef Pärr für die Gestaltung des Altares sowie Walter Fruhstorfer für liturgische Beiträge seinen Dank aus.
Franz-Xaver Stierstorfer fasste sich kurz, da „alle so diszipliniert dem Gottesdienst folgten”. Er stellte besonders heraus, dass der FFW Pönning mit der Restauration der Fahne von 1929 die Erhaltung von altem Kulturgut am Herzen liege. Die Pönninger Feuerwehr möge stolz diese Fahne bei Festlichkeiten und auch bei traurigen Anlässen begleiten, wünschte Stierstorfer. Zum Festzug am Nachmittag waren viele Gäste gekommen, um den farbenprächtigen Festzug zu sehen. 77 Vereine präsentierten sich, viele Vereine, die in diesem Jahr eine Fahnenweihe feierten, setzten tolle farbliche Akzente mit ihren Festdamen. Die Obst- und Gartenbauvereine Perkam und Feldkirchen/Mitterharthausen lockerten den Zug mit Blumenkarren auf. Der OGV Perkam glänzte mit blumengeschmückten Regenschirmen, die Gartler aus Feldkirchen/Mitterharthausen zogen ihr Gemeindewappen durch die Straßen Pönnings.
„Die Wilderer” heizten am Montagabend die Stimmung kräftig an und sorgten für einen tollen Abschluss des Gründungsfestes. Es wurde ein Film gedreht, so dass man das Fest noch einmal in aller Ruhe Revue passieren lassen kann, der ebenso wie die Fotos aus der Fotowerkstatt Gahr&Popp, in Kürze bei Harald Pärr erhältlich sein wird.”Fotowerkstatt Gahr&Popp, in Kürze bei Harald Pärr erhältlich sein wird.”

Fotos: Agnes Steiner, Pönning

Festzug bei der Fahnenweihe der FFW Pönning 2005

 

Brände, die Pönning betrafen:


4.10.1897    -  Das Kramer'sche Ökonomieanwesen mit Wohnhaus, Stallungen und Scheune brannte nieder. Auvh das Hirtenhaus brannte in dieser Nacht ab.
22.10.1898  -  Brand des Stadels des Bauern Schmitz, früher Roßmaier, Xaver.
25.05.1900  -  Brand,  der gelöscht werden konnte, beim Söldner Senneberger in Gunting.
19.06.1901  -  Brand im Anwesen des Johann Niedermeier - Blitzschlag demolierte das Haus.
07.01.1903  -  Brand im Ammer'schen Bauernhof bei der Hochzeit des Besitzers Josef Danhauser und seiner Frau Maria Danner - die Ökonomiegebäude konnten nicht mehr gerettet werden.
10.01.1903  -  Das ganze Anwesen des Bauern Selbeck in Kleinpönning brannte ab.
15.02.1910  -  Der Krieger'sche Stadel ist abgebrannt.
27.10.1914  -  Der  Mayer'sche Stadel ist abgebrannt.
04.12.1925  -  Brand der Scheune des Bauern Michael Ammer, beim Dreschen.
29.08.1930  -  Brand im Spagert'schen Anwesen, der Stadel brannte ab.
07.01.1932  -  Brand im Nißl'schen Anwesen, Stall und  Stadel wurden vernichtet.
10.10.1932  -  Brand bei Eiglsperger in Pönning, Maschinenschupfe, Wagenschupfe und Stadel brannten ab, auch der Stadel mit angebauter Wagenschupfe des Ökonomen Heinrich brannten ab.
01.09.1977  -  Der Schweinestall des Heinrich, Helmut brannte ab.
11.11.1981  -  Schuppen und Anbau des Xaver Krempl brannte ab.
23.09.1991  -  Die Maschinenhalle des Johann Eiglsperger brannte ab.
04.09.2000  -  Scheune und Maschinenhalle des Ludwig Krempl brannte ab.

 

Kommandanten der FFW Pönning:

seit 16. Oktober 1963 - Franz Xaver Krempl - 28 Jahre Kommandant

seit 10. Oktober 1991 Albert Kammermeier

 

Im Jahr 2005  gehörten der Freiwilligen Feuerwehr Pönning insgesamt 81 Mitglieder an:


Ammer Martin, Ammer Hermann, Ammer Tobias, Ammer Xaver, Bayer Richard, Brandl Richard, Buchecker Adolf, Buchner Hermann, Buchner Kathrin, Buchner Sebastian, Bücherl Johann, Danhauser Marion, Eiglsperger Florian, Eiglsperger Johann, Eiglsperger Markus, Eiglsperger Robert, Eiglsperger Xaver, Engl Alexander, Engl Anneliese, Engl Helmut, Engl Karl, Engl Michael, Engl Stefan, Fruhstorfer Walter, Heinrich Helmut, Haller Alois, Haller Christian, Haller Heribert, Haslbeck Georg, Haslbeck Josef, Heuberger Markus, Huber Stefan, Kammermeier Albert, Kammermeier Anton, Kanert Dietmar, Kieninger Josef, Kollmeier Franz, Kollmeier Franz Xaver, Krammer Josef, Krempl Erwin, Krempl Hannelore, Krempl Ludwig, Krempl Xaver, Lehner Andreas, Lehner Josef, Lehner Thomas, Nebel Reinhard, Nißl Siegfried, Nißl Siegmund, Pärr Josef, Pärr Harald, Petzenhauser Erwin, Paukner Ludwig, Preuß Karl, Rainer Hubert, Rainer Johann (sen.), Rainer Johann (jun.), Renner Bertl, Riedl Hermann, Riedl Manfred, Rodler Johann, Roehrl Alfred, Sattler Christian, Sattler Josef, Sattler Richard, Schmidbauer Max, Schneider Alexander, Schneider Konrad, Schötz Michael, Schötz Tatjana, Semmelhauer Otto, Steiner Kathrin, Steiner Matthias, Stierstorfer Alexander, Stierstorfer Johann, Stierstorfer Josef, Walkshäusl Johann, Walkshäusl Josef (sen.), Walkshäusl Josef (jun.),  Wimmer Theo (sen.), Wimmer Theo (jun.)

 

Angaben zur FFW Pönning vor 2005 finden sich in der Chronik >>

18.06.2014

 

LEISTUNGSPRÜFUNG DER FREIWILLIGEN FEUERWEHR  

Der folgende Artikel erschien am 13. Juli 2017 im Straubinger Tageblatt.

 

 

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