Die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband

Die Landfrauen im Bayerischen Bauernverband schlossen sich 1947 in Ortsverbänden zusammen. Damals entstand auch der Pönninger Verein.


Aktuelles

20. Juni 2010: Dorfgemeinschaft Pönning bei der 1000-Jahr Feier in Sallach

Unter dem Motto „Querschnitt durch das mittelalterliche Dorfleben Pönnings“ bereicherte die 40-köpfige Gruppe den historischen Festzug in mittelalterlicher Gewandung. Unter anderem gab es Jäger, Bogenschützen, Damen, Marketenderinnen, Bauern, Handwerker, eine Heilerin und einen Gefangenentransport mit Henker und Mönch. Organisiert hatte das Ganze Agnes Steiner, 1. Vorsitzende der Landfrauen Pönning. Die Bekleidung stammte zum einen aus Privatbesitz, zum anderen wurde sie handgefertigt, größtenteils von Hannelore Krempl. Die Mühe hatte sich gelohnt: Die historischen Pönninger kamen beim Publikum sehr gut an.

Gruppenfoto Teilnehmer des Festzuges der 1000-Jahr Feier Sallach

Mehr Fotos unter Bildergalerien/Landfrauen >>. Die Bilder stammen von verschiedenen Autoren, u.a auch von Heinrich Sax, Oberharthausen. Wir danken für die Erlaubnis, sie zeigen zu dürfen.


Aus dem Programm der Landfrauen


Modern - engagiert - kompetent

  • Wir Landfrauen im Bayerischen Bauernverband sind die Frauen, die in den Mitgliedsbetrieben des Bayerischen Bauernverbandes leben.
  • Mit fast 7000 ehrenamtlichen Mitarbeiterinnen in ganz Bayern sind wir einer der größten Frauenverbände in Bayern.
  • Uns verbinden vielfältige Interessen und Ziele im Blick auf die Stärkung und Unterstützung von Frauen aus der Landwirtschaft und im ländlichen Raum.
  • Zu unseren Mitgliedern gehören Frauen aller Altersgruppen.
  • Als Mitunternehmerinnen leben sie auf Haupt-, Zu- oder Nebenerwerbsbetrieben mit den unterschiedlichsten Produktionsrichtungen.
  • Hatten noch bis vor wenigen Jahren die meisten Bäuerinnen eine hauswirtschaftliche Ausbildung durchlaufen, verfügen heute zunehmend mehr Frauen über eine außerlandwirtschaftliche Berufsausbildung und bringen ihre Fähigkeiten und Fertigkeiten daraus in den landwirtschaftlichen Betrieb ein.
  • Wir Landfrauen pflegen Kultur und Brauchtum in den Dörfern und bauen damit Brücken zwischen Vergangenheit und Gegenwart.


Aufgabe und Ziel der Landfrauengruppe ist es, die Stellung der Landfrau im gesellschaftlichen und berufsständischen Leben zu fördern, ihre Belange auf sozialem, kulturellem und wirtschaftlichen Gebiet zu vertreten und für ihre Betreuung und Unterstützung auch im privatem Bereich zu sorgen.

Weiteres Ziel der Landfrauen ist die Aus- und Weiterbildung in Haus, Küche, Hof und Stall.  Die Palette der Themen reicht von Politik und Wirtschaft über Lebensfragen, Pädagogik, Weltanschauung bis hin zu Gesundheitsbildung, Ernährung, Hauswirtschaft sowie Persönlichkeitsbildung und berufsbezogenen Fragen. Es werden Kurse über Vorratshaltung, Backen und Obstverwertung abgehalten. Gesund und genussvoll Speisen zubereiten und dabei heimische Produkte genießen – dies vermitteln die Ernährungsfachfrauen des Bayerischen Bauernverbandes. Als Referentinnen des BBV-Bildungswerkes vermitteln sie bei Kochvorführungen und Kochkursen ihrem Publikum das Bewusstsein für gesunde Ernährung und zeigen auf, wie dieses Wissen in jeder Küche einfach und praktisch umgesetzt werden kann. Mit diesem Service bietet der BBV Hilfestellung für ein gesundheitsbewusstes Leben, denn Forschungsergebnisse zeigen, dass 85 Prozent aller Krankheiten durch falsches Ernährungsverhalten mit bedingt sind.

Dazu gehört auch die Pflege des Brauchtums und der Geselligkeit. Ausflüge lassen die nähere und weitere Heimat erleben. Seniorennachmittage beleben das Dorfgeschehen. Selbstverständlich nehmen auch Nichtlandfrauen am Vereinsleben teil.


Vereinsleben der Landfrauen Pönning

Mit den Nachbarvereinen, vor allem Oberharthausen, arbeiten wir gerne zusammen. An Gemeinschaftsaufgaben arbeiten wir selbstverständlich mit. Bei den Kirchenrenovierungen in Antenring und Pönning haben wir beim Saubermachen mitgeholfen. Wir schmücken regelmäßig zu besonderen Anlässen wie Weihnachten oder Erntedank den Altar.

Für den Sportplatz auf dem Giglberg haben wir Spielgeräte gestiftet. Für die Antenringer Wallfahrtskirche wurde eine Madonna mit Kind gestiftet. Für die Antenringer und Pönninger Kirche wurden Teppiche gestiftet. Ebenfalls für die Pönninger Kirche wurde auch eine Weihnachtskrippe aus dem Grödnertal, die zu Weihnachten in der Kirche aufgebaut wird, gestiftet. Am Fronleichnamsfest wird der Altar in der Oberharthausener Straße von den Landfrauen festlich geschmückt.


Vorstandschaft

In Pönning wurde 1947 die Bäuerin und Lehrfrau Betty Haller aus Gunting zur Ortsbäuerin gewählt. 1972 löste Ottilie Eiglsperger die 1. Ortsbäuerin ab, Angebote für Basteln und Kunsthandwerk bereichern die Aufgaben. 1988 wird Ruth Ammer aus Gunting zur Nachfolgerin gewählt. Ruth Ammer hat sich auch politisch für die Gemeinde eingesetzt: 1972-78 war sie Gemeinderätin, 1978-84 Ortssprecherin im Stadtrat Geiselhöring, 1984 - 96 Stadträtin, 1978-2002 Kreisrätin im Landkreis Straubig-Bogen, 1987-1997 Kreisbäuerin. 1997 übernimmt Maria Lehner das Amt.

Nach 10-jähriger Tätigkeit als Landfrauen-Vorsitzende des Ortsverbandes Pönning stellte Maria Lehner ihr Amt zur Verfügung.

Am 8. November 2006 wurde Agnes Steiner als ihre Nachfolgerin gewählt. Das Amt der Stellvertreterin übernahm wieder Bernadette Buchecker. Als Beisitzerinnen wurden Lisa Ammer, Lydia Ammer und Anita Piller bestellt.

Bericht des Straubinger Tagblattes vom 07.12.2016 über eine große Spendenaktion und das weitere Bestehen der Landfrauen Pönning.

 

Die Landfrauen wünschen keine weiteren Einträge zu veröffentlichen!

11.12.2016


 

Termine und Informationen zu Veranstaltungen können bei den Mitgliedern der Landfrauen Pönning eingeholt werden.

 

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